Dr. Ulrich Harlass

Portrait von Ulrich Harlass in Schwarz-Wei?

Dr. Ulrich Harlass

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc)

Raum: SpT C6130
Telefon: +49 (0) 421 218 679 31
E-Mail: uharlassprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Seit 02/2026DFG-Projektleiter “?ber Indien zum Abendland? Die Genese des Abendlanddiskurses im Kontext der deutschsprachigen Indienbesch?ftigung zwischen 1790 und 1830.”
2024

Invited guestlecturer University of Chicago:

Public Lecture: "Beyond Blavatsky: Theosophical Reception of Buddhism" (15.05.2024)
Seminar Lecture: Divinity School zu "Buddhist Meditation - Theosophy in Sri Lanka" (14.05.2024).

Invited guestlecturer University of Southern California:

Lecture and Workshop: "Undisciplining Asia" (17.-19.05.2024)

Seit 04/2018Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Religionswissenschaft und Religionsp?dagogik der Universit?t Bremen
10/2020 - 11/2021Mitglied des Projektteams "Mapping Religionswissenschaft"
09/2019Promotion Universit?t Heidelberg ("Die orientalische Wende der Theosophischen Gesellschaft")
04/2017-03/2018DFG Projekt: ?Mahayana in Europe“, Zentrum für Ostasienwissenschaften, Institut für Japanologie der Universit?t Heidelberg
6/2016-01/2018?HeiQuality Office“ Universit?t Heidelberg
01/2016-6/2016Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft der Universit?t Heidelberg
01/2013-12/2015Promotionsstipendium am Exzellenzcluster ?Asia and Europe in a Global Context“ der Universit?t Heidelberg
10/2012Master of Arts im Fach Religionswissenschaft
Bis 2012Studium Religionwissenschaft, klassische Indologie und (ev.) Theologie (in Bayreuth, Amsterdam, Puducherry (Südindien) und Heidelberg).

Ver?ffentlichungen:

Den Schwerpunkt meiner Lehre im Arbeitsbereich ?Globalgeschichte des Christentums“ bildet die globale Religionsgeschichte insbesondere des 19. Jahrhunderts. Das hei?t, dass nicht die weltweite Geschichte von Religion(en) erforscht und vermittelt werden soll. Der Ansatz einer ?globalen Religionsgeschichte“ beruht auf Erkenntnissen der letzten Jahre, wonach Religion wie sie heute verstanden wird (auch in der darin enthaltenen Widersprüchlichkeit) das Produkt einer Geschichte ist, die nur vor dem Hintergrund einer weltweiten Verflechtung insbesondere seit der Zeit des Kolonialismus verst?ndlich ist. Somit werden auch gegenw?rtige Debatten und Positionen historisierbar und ihre Herausbildung kann kritisch aufgearbeitet werden, statt ihnen einen essentiellen Referenten (etwa ?den Islam“, ?den Glauben“ usw.) zugrunde zu legen.

Die Lehrveranstaltungen nehmen sich verschiedener Fallbeispiele und Zug?nge an, die genau diese Herausbildung kritisch thematisieren. So zum Beispiel die Frage nach dem Verh?ltnis des ?modernen“ Nationalstaats und Religion; die Entstehung der heute als Weltreligionen bestimmten Ph?nomene Hinduismus, Buddhismus oder Islam und die in dieser Bestimmung immer wieder aufs Neue ausgefochtenen Identit?tspositionierungen; Kolonialismus und Religion; postkoloniale Theorie und Religionswissenschaft.

 

Deutsche Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW)

Mitglied des Projektteams "Mapping Religionswissenschaft"