Human Factors in Access Control: Analysis and Design

Dissertation von Denis Obrezkov (2025)

Die Allgegenw?rtigkeit von Kommunikationstechnologien hat den Bedarf von Nutzern, den Zugriff auf ihre Daten zu regulieren für die Zugriffskontrolle erh?ht. Traditionelle Systeme für die Zugriffskontrolle wurden prim?r für milit?rische, staatliche und auf Organisationen zugeschnittene Kontexte entwickelt. Darüber hinaus arbeiten viele dieser Systeme mit der Annahme, dass eine zentrale verantwortliche Autorit?t entsprechende Sicherheitsrichtlinien etabliert. Diese Annahme ist heutzutage oft nicht 澳门皇冠_皇冠足球比分-劲爆体育 erfüllt. Die Entwicklung von Internet-Technologien und die hohe Verfügbarkeit von privaten Ger?ten schaffen einen neuen Bedarf für ihre Nutzer. In kollaborativen Umgebungen, in denen zentrale Instanzen zentraler Autorit?t fehlen oder diese nicht vollst?ndig für die Nutzerdaten zust?ndig sind, brauchen Nutzer bequeme Methoden zur Regulierung von Zugriffen auf ihre Daten. 

Die aktuelle Forschung n?hert sich dem Problem von Zugangskontrollsystemen mit hoher Benutzbarkeit auf unterschiedliche Weise an. Einer dieser Ans?tze befasst sich mit Aspekten des Verhaltens und der Wahrnehmung von Nutzern. Speziell thematisiert er, wie Benutzer das Berechtigungsmanagement wahrnehmen und welche Verhaltensweisen sie zeigen, um ihre Ziele bei der Zugangskontrolle zu erreichen. Obwohl dieser Ansatz nützliche Beobachtungen liefert, zeigt die bisherige Forschung eine Reihe von Ungereimtheiten auf. Ein weiterer Ansatz konzentriert sich auf die Entwicklung von Prototypen und Modellen, st??t dabei aber auf ein anderes Problem, da es kaum m?glich ist, auf der Grundlage einzelner Anwendungsf?lle nützliche Richtlinien für die Zugriffskontrolle abzuleiten.


In dieser Arbeit wird untersucht, welche Prinzipien der Benutzerwahrnehmung Zugangskontrollsystemen unterliegen. Hierfür wurde zun?chst eine Nutzerstudie durchgeführt, die n?her untersucht, wie sich Nutzer verhalten, um den Schutz ihrer Privatsph?re sicherzustellen. Anschlie?end wird eine spezifische Ebene der Zugangskontrolle betrachtet. Aufbauend auf Resultaten der Kognitionswissenschaft kann festgestellt werden,
dass die Verwendung visueller Metaphern und die Kategorisierung Vorteile für den Endnutzer bringen k?nnten. Im Rahmen dieser Arbeit werden zwei Fallstudien vorgestellt, die sich mit der ?berprüfung dieser Annahmen befassen. Darüber hinaus wurden zwei Modelle für kollaborative Plattformen entwickelt, die auf dem Mechanismus der Kategorisierung beruhen. Diese Modelle wurden in simulierten Umgebungen auf ihre
Umsetzbarkeit hin getestet.


Die Ergebnisse dieser Arbeit legen nahe, dass sowohl Metaphern als auch Kategorisierung genutzt werden k?nnen, um die Benutzbarkeit von Zugangskontrollsystemen zu verbessern. Zum einen wurde gezeigt, dass visuelle Metaphern die M?glichkeit bieten, Implizite Informationen über ein Zugangskontrollsystem zu vermitteln. Zum anderen konnten einige interessante Parallelen zwischen der Kategorisierung in der menschlichen Kognition und den entsprechenden Mechanismen bezüglich der Zugangskontrolle festgestellt werden. Darüber hinaus haben wir demonstriert, dass Kategorien verwendet werden k?nnen, um ein Zugriffskontrollsystem zu schaffen, das die Perspektive des Benutzers berücksichtigt.